Page 4 - BuchBildprospekt_online.indd
P. 4

Mara Friederich / Georg Goelzer
Wiedergerufen vom Herrn des Schicksals
Die Samariterin am Brunnen
336 Seiten, kart., 1998
ISBN 978-3-905705-09-6, CHF 30.- EUR 24.-
Die Wiederkunft Christi – von Rudolf Steiner «das Wiedererscheinen des Christus in der ätherischen Welt» genannt und in ihrem Beginn für das Jahr 1933 voraus- gesagt – ist ein Mysteriengeschehen, das im inneren Entwicklungsschritt des Menschen selbst begründet ist und als ein die gesamte Menschheit betreffendes Ereignis bereits vielfach erlebt und bezeugt wurde. Mara Friederich war es gegeben, in der Zeit von 1934 bis zu ihrem Tod 1961 in ein «Gespräch» mit dem Auferstandenen hinein- zuwachsen, in das auch mancher Geistesführer Seiner Welt und viele suchende Seelen einbezogen waren. Indem sie Ihm die anthroposophische Geisteswissenschaft als einen «Fragekelch» entgegentrug, vermochte sie Sein
Wirken in ihrem Schicksalskreis so zu erfassen, dass ein reales, zeitenumspannendes Mysteriendrama offenbar wurde, in dem Er als der Herzensmittelpunkt der Schicksalssin- fonie wirkt, als der «Herr des Karma», der die Wege aus Schuldverstrickungen heraus zu den künftigen Menschheitsaufgaben weist. Von diesem Werk liegt hier ein erster einlei- tender Band vor, in der Gestaltung und mit einer Einführung und erläuternden Ergän- zungen von Georg Goelzer.
Falter und Blüte
Christuswort und Christerkenntnis
295 Seiten, geb., 17 Abbildungen, 1994
ISBN 978-3-905705-05-8, CHF 32.- EUR 26.-
Falter und Blüte! – dieses Bildmotiv lässt eine tief im Menschenwesen begründete Wahrheit anschaulich werden: die Wahrheit, dass ein Erkenntnisleben, das nicht zum unmittelbaren Herzenserlebnis des «Eins in Allem» führt, zu dogmatischer Wissensansammlung erstarrt – und dass von einem Erleben, das trotz seeli- scher Wärme ein Geliebtes nicht wirklich verstehen lässt, nicht als von einem Erleben in wahrer Liebe gesprochen werden kann. Mit diesem Buch wird für den Suchenden ein Weg aufgezeigt, um die polarisierende Spannung dieser zwei Seiten des Menschenwesens in eine höhere Harmonie überzuführen, ohne ihre kontrastierende Differenziertheit zu verwischen. Und da der Mensch auch
nur auf diesem Weg den ihm innewohnenden Zusammenklang mit dem Kosmos bewusst wiederfinden kann, wird hier ein Schritt in Richtung einer kosmologischen Menschen- kunde vollzogen, mit dem lebendige Erkenntniserfahrung wird, was sich imaginativ im
Bild der apokalyptischen Sophiengestalt ausspricht. Der eigentliche Wesensgrund dieser Einsicht aber liegt in dem Wortmysterium der neuen Zeit, von dem Rudolf Steiner in einem Vortrag vom 6.2.1917 spricht: Nicht nur als eine Lehre will die Geisteswissenschaft erfasst werden, sondern als eine Sprache, durch die Christus als neben uns gehender Menschen- bruder «in allernächster Zukunft» für alle Einzelheiten des Lebens befragt werden will. «Er wird antworten, ja, er wird antworten!»


































































































   2   3   4   5   6